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Informationen, Hinweise und Erklärungen von GasCheck Pro – sauber gegliedert und direkt erreichbar.

  • Verarbeitete Datenkategorien
  • Speicherdauer und Löschung
  • Ihre Rechte als betroffene Person

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Wichtige Sicherheitshinweise & Haftungsausschluss

1. Manipulationsverbot

Jegliche Manipulation, eigenmächtige Änderung oder unfachmännische Reparatur an der Flüssiggasanlage oder den angeschlossenen Gasgeräten ist strengstens verboten und lebensgefährlich. Reparaturen und Änderungen dürfen ausschließlich von autorisierten Fachbetrieben durchgeführt werden.

2. Haftungsausschluss des Prüfers

Der bzw. die Sachkundige Prüfer:in übernimmt keine Haftung für Schäden an Personen, Fahrzeugen oder Sachwerten, die durch unsachgemäßen Betrieb, mangelhafte Wartung, unterlassene Reparaturen oder Manipulationen an der Gasanlage nach erfolgter Prüfung entstehen.

3. Momentaufnahme der Prüfung

Die ausgestellte Prüfbescheinigung nach ÖNORM EN 1949 / ÖVGW G 107 (Fahrzeuge) bzw. ÖNORM EN ISO 10239 / ÖVGW G 108 (Boote & Yachten bis 24 m) dokumentiert ausschließlich den Zustand der Anlage zum exakten Zeitpunkt der Überprüfung. Für spätere Veränderungen, Defekte, Verschleiß oder Beschädigungen nach Verlassen des Prüfortes kann keine Garantie oder Gewährleistung übernommen werden.

Datenschutzerklärung

1. Verantwortlicher

Verantwortlich für die Datenverarbeitung im Rahmen des Betriebs dieser Anwendung ist:

Soweit Sie als Endkundin oder Endkunde Daten gegenüber einer bzw. einem in der Anwendung registrierten sachkundigen Prüfer:in offenlegen (Auftrag zur Gasprüfung), ist diese:r zusätzlich gemeinsam Verantwortliche:r im Sinne des Art. 26 DSGVO. Die Kontaktdaten der Prüferin bzw. des Prüfers entnehmen Sie dem jeweiligen Prüfbericht.

GasCheck Pro - Stefan Wallmann (UID ATU57690537)

Inhaber: Stefan Wallmann

Berglandstraße 4, 5500 Bischofshofen, Österreich

Telefon: +43 677 630 490 51

E-Mail:

2. Verarbeitete Datenkategorien

Im Rahmen der Anwendung werden insbesondere folgende Daten verarbeitet:

  • Benutzerkonto der Prüfer:innen: Login-E-Mail-Adresse, bcrypt-Hash des Passworts, Name, Anschrift, Telefon, optionale Firmenangaben und Firmenlogo, Sprache, Lizenz- und Organisationszuordnung sowie eine verschlüsselte digitale Unterschrift.
  • Kunden-, Fahrzeug- und Bootsdaten: Name, Anschrift, Kontaktdaten, Hersteller, Modell, Kennzeichen, Fahrgestellnummer, Erstzulassung bzw. Bootsdaten.
  • Prüfdaten: Prüfdatum, Ergebnis, Prüfpunkt-Antworten, Befunde, Plakettennummer, Anmerkungen, Anlagen- und Gerätefotos sowie Unterschriften von Prüfer:in und Auftraggeber:in. Unterschriften werden verschlüsselt gespeichert.
  • Prüfbericht: Nach dem Abschluss wird ein PDF mit den für den Bericht ausgewählten Daten und Fotos, SHA-256-Dateifingerabdruck sowie HMAC-SHA-256-Integritätssignatur archiviert. Ein Bericht kann über seine Plakettennummer bzw. den QR-Code öffentlich abgerufen werden, sofern er noch nicht abgelaufen ist und die Integritätsprüfung erfolgreich ist.
  • E-Mail- und Erinnerungsdaten: Empfänger-Adressen, der Versandstatus und optional eine individuelle SMTP-Konfiguration. Für fällige Druckregler oder Gasschläuche können — sofern aktiviert — automatische oder manuelle Erinnerungs-E-Mails an die hinterlegte Kundenadresse sowie eine Versandhistorie verarbeitet werden.
  • Optionale GasCheck-Zentrale-Anbindung: Ist die externe Zentrale für den betreffenden Mandanten eingerichtet und die jeweilige Person ausdrücklich freigeschaltet, kann eine abgeschlossene Prüfung zur Erstellung eines Rechnungsentwurfs übermittelt werden. Der Datensatz enthält interne Prüfungs- und Mandantenkennung, Prüfart und -datum, Prüfername, Ergebnis und Plakettennummer sowie vorhandene Kundenangaben (Name, externe Kennung, E-Mail, Telefon und Anschrift) und Fahrzeug-/Bootsangaben (externe Kennung, Art, Bezeichnung, Kennzeichen bzw. Registrierungsnummer, FIN bzw. CIN/HIN, Hersteller, Modell und Baujahr).
  • Optionaler Kundendaten-Abgleich mit der Zentrale: Bei einer freigeschalteten Suche werden Mandantenkennung und Suchbegriff an die konfigurierte Zentrale gesendet. Als Ergebnis können Name, Kontakt, E-Mail, Telefon, Anschrift und Land sowie dort vorhandene Fahrzeug-/Bootsdaten einschließlich Kennzeichen, FIN/CIN/HIN und Plakettennummer zurückgegeben werden. Erst durch Auswahl eines Treffers werden diese Angaben in den Prüfentwurf übernommen.
  • Telefon-Verifizierung: Für einen optionalen SMS-Code wird die Telefonnummer an Twilio übermittelt. Der Code selbst wird nicht in der Anwendung gespeichert.
  • Geräte-Zuordnungsdaten: Bei einer Zuordnung eines Gerätefotos zu einem Kataloggerät werden Hersteller, Modell, Foto-Dateiname und die Art der Zuordnung als Trainings-/Verbesserungsdaten gespeichert. Kunden- und Fahrzeugdaten gehören nicht zu diesem Datensatz.
  • Technische Protokolldaten: Session-Daten, Zeitstempel, technische Fehler- und Diagnoseangaben, administrative Audit-Ereignisse sowie für die cookielose Reichweitenmessung pseudonymisierte Statistikdaten.

3. Zwecke und Rechtsgrundlagen

  • Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Durchführung des Prüfauftrags, Verwaltung von Kunden-, Fahrzeug- und Prüfdaten, Erstellung der Prüfbescheinigung sowie Übermittlung an die Auftraggeber:in. Dies umfasst bei entsprechend eingerichteter und freigeschalteter Zentrale-Anbindung auch den Kundendaten-Abgleich und die Vorbereitung eines Rechnungsentwurfs, soweit dies für die vertragliche Abwicklung erforderlich ist.
  • Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO): Erfüllung gesetzlicher Aufzeichnungs-, Abgaben- und Unternehmenspflichten, soweit sie im Einzelfall anwendbar sind. Technische Normen und Richtlinien wie ÖNORM EN 1949 / ÖVGW G 107 sowie ÖNORM EN ISO 10239 / ÖVGW G 108 begründen für sich allein keine pauschale gesetzliche Zehnjahresfrist.
  • Berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO): sichere und missbrauchsarme Bereitstellung der Anwendung, Integritäts- und Beweissicherung, fällige Hinweise zu Prüfungen bzw. sicherheitsrelevanten Bauteilen, Fehleranalyse, administrative Nachvollziehbarkeit und datensparsame Reichweitenmessung. Dazu gehören die zeitlich begrenzte Aufbewahrung abgeschlossener Prüfungen zur Abwehr und Durchsetzung möglicher Ansprüche sowie — soweit nicht bereits zur Vertragserfüllung erforderlich und nach Interessenabwägung zulässig — die effiziente Kunden-Zuordnung und Abrechnung über eine freigeschaltete Zentrale-Anbindung.
  • Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), soweit erforderlich: nur für optionale Funktionen, wenn eine Einwilligung nach den anwendbaren Vorschriften erforderlich ist. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

4. Speicherorte und Auftragsverarbeiter

Die Anwendung und ihre PostgreSQL-Datenbank werden bei Replit in einer EU-Hosting-Region betrieben. Die Anwendungsdaten werden serverseitig verarbeitet; Passwörter und andere Zugangsdaten werden nicht im Klartext gespeichert.

Fotos, Vorschaubilder und archivierte Prüfbericht-PDFs liegen zentral im OneDrive des Verantwortlichen unter einem eigenen GasCheck-Pro-Ordner. Auch verschlüsselte Datenbank-Sicherungen werden dort abgelegt. Der Zugriff erfolgt ausschließlich serverseitig über Microsoft Graph; ein OneDrive-Zugangstoken wird nicht an Browser oder Kund:innen ausgegeben.

Mit den als Auftragsverarbeiter eingesetzten Anbietern bestehen Vereinbarungen nach Art. 28 DSGVO. Soweit ein Anbieter Daten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums verarbeitet oder von dort zugänglich macht, stützt sich die Übermittlung — je nach Empfänger — auf einen Angemessenheitsbeschluss nach Art. 45 DSGVO, insbesondere das EU-US Data Privacy Framework, oder auf EU-Standardvertragsklauseln nach Art. 46 DSGVO samt erforderlichen ergänzenden Maßnahmen.

Wird eine eigene SMTP-Konfiguration hinterlegt, werden Berichte und Erinnerungen stattdessen über den angegebenen Mailserver versendet. Anbieter, Standort und Datenschutzbedingungen dieses Servers richten sich nach der individuellen Konfiguration.

  • Replit: Hosting der Anwendung und der PostgreSQL-Datenbank in der ausgewählten EU-Region sowie technische Bereitstellung der Laufzeitumgebung.
  • Microsoft (OneDrive / Exchange Online): Speicherung der zentralen Dateien und Versand der Berichte bzw. Erinnerungen über das zentrale Exchange-Online-Postfach.
  • Optionale externe Berichtskopie: Wenn die Funktion für eine Person oder Organisation eingerichtet und aktiviert wird, kann eine zusätzliche PDF-Kopie auf einem selbst konfigurierten SharePoint-, WebDAV-/Nextcloud- oder FTP/FTPS-Ziel gespeichert werden. Dieses Ziel und dessen Anbieter werden von der konfigurierenden Person bestimmt; die Zugangsdaten werden verschlüsselt gespeichert. Kopien in diesem eigenen Kundensystem werden durch GasCheck Pro nicht automatisch gelöscht; für deren Aufbewahrung und fristgerechte Löschung ist die betreibende Person oder Organisation verantwortlich.
  • Optionale GasCheck-Zentrale: Für einen verknüpften Mandanten können berechtigte Administrator:innen den Rechnungs-Push und den Kundendaten-Abgleich personenbezogen freischalten. Die Kommunikation erfolgt ausschließlich serverseitig mit dem konfigurierten externen Zentrale-System; standardmäßig ist dies die GasCheck-Zentrale unter gascheckpro.at. Die HTTPS-Zieladressen können administrativ geändert werden. Welche Organisation das konkrete Zielsystem betreibt, wo es Daten verarbeitet und welche Datenschutz- und Aufbewahrungsbedingungen dort gelten, richtet sich daher nach der jeweils eingerichteten Zentrale. Zugangsschlüssel werden nicht an den Browser ausgegeben.
  • OpenAI: Bei Nutzung der KI-/OCR-Funktionen werden die dafür aufgenommenen Bilder zur Erkennung an die OpenAI-API übermittelt. Das betrifft Zulassungsdokumente, Typenschilder und Gerätefotos. Die Anwendung führt keine Offline-OCR durch; bei Offline-Nutzung wird der Scan bis zur nächsten Verbindung zurückgestellt.
  • Twilio: optionale SMS-Telefonverifizierung; übermittelt wird die Telefonnummer.
  • Stripe: Abonnement- und Nutzungsabrechnung. Zahlungsdaten wie Kartendaten werden direkt bei Stripe verarbeitet und nicht in der Anwendung gespeichert. Stripe handelt für bestimmte Zahlungsdaten als eigenständig Verantwortlicher und im Übrigen entsprechend der vertraglichen Rollenverteilung.

5. Speicherdauer und Löschung

  • Fotos und Vorschaubilder: Die Originale und Thumbnails bleiben nach dem Berichtversand bis zu 30 Monate ab der abgeschlossenen Prüfung im zentralen OneDrive. Ein täglicher Bereinigungslauf löscht danach die Dateien und die daran gekoppelten Geräte-Zuordnungsdaten.
  • Abgeschlossene Prüfungen und Berichte: Abgeschlossene Prüfungen, die darin enthaltenen Kunden-/Fahrzeug-/Bootssnapshots, Signaturen, Berichtsdaten und der archivierte Prüfbericht werden zur Prüf- und Beweissicherung grundsätzlich 10 Jahre ab dem Prüfdatum vorgehalten. Diese Frist ist die festgelegte Regelfrist auf Grundlage des berechtigten Interesses und keine Aussage, dass jedes enthaltene Datum zehn Jahre gesetzlich aufbewahrt werden muss. Nach Fristablauf sperrt die Anwendung den öffentlichen Abruf. Ein täglicher Löschlauf entfernt die Prüfung, das Primärarchiv, die Integritätsmetadaten und nur noch damit verknüpfte Fahrzeug-/Bootsstammdaten; bei einem technischen Fehler wird die Löschung in einem späteren Lauf erneut versucht.
  • Fotos im Bericht: Fotos, die in das PDF eingebettet wurden, bleiben als Teil des archivierten bzw. versendeten Berichts erhalten, auch wenn die separaten Foto-Originale und Thumbnails nach 30 Monaten gelöscht werden.
  • Kontolöschung: Persönliche Kontodaten und persönliche Prüfentwürfe werden bei einer Kontolöschung entfernt. Für abgeschlossene Berichte und notwendige Nachweis-Snapshots bleiben die gesetzlich bzw. für die Nachweisführung erforderlichen Daten erhalten; die direkte Ersteller-Zuordnung wird entfernt oder anonymisiert. Gemeinsame Organisationsdaten werden nicht allein wegen des Ausscheidens eines Mitglieds gelöscht.
  • Lokale Offline-Daten: Nach erfolgreicher Synchronisierung werden lokale Entwürfe und Foto-Blobs gelöscht. Eine Person kann Browserdaten, inklusive IndexedDB, auch vorher selbst löschen; bis dahin liegen sie auf dem jeweiligen Endgerät und nicht auf dem Server.
  • Statistikdaten: Reichweitenereignisse werden nach 14 Monaten automatisch gelöscht. Abgelaufene E-Mail-Bestätigungs- und Passwort-Reset-Tokens werden ebenfalls automatisch entfernt.
  • Fehlerprotokolle: Die Fehlerdiagnose ist auf maximal 1.000 Einträge begrenzt; ältere Einträge werden beim Hinzufügen neuer Einträge entfernt.
  • Audit-Protokolle: Prüfungsbezogene Auditnachweise werden gemeinsam mit der zugehörigen abgeschlossenen Prüfung nach der zehnjährigen Regelfrist gelöscht. Für sonstige administrative und sicherheitsbezogene Audit-Einträge gilt eine Regelfrist von drei Jahren ab ihrer Erstellung. Die zeitbasierte Löschung läuft täglich und wird nach einem technischen Fehler erneut versucht.
  • Zentrale-Outbox: Zur Zentrale zu sendende Prüfungsdaten werden bis zur erfolgreichen Übermittlung in einer internen Warteschlange gespeichert und danach entfernt. Wiederholbar fehlgeschlagene Übermittlungen werden mit Verzögerung erneut versucht. Von der Zentrale endgültig abgewiesene Datensätze und zugehörige Fehlerangaben bleiben für eine administrative Prüfung, erneute Übermittlung oder Entfernung erhalten. Die Speicherdauer der bereits empfangenen Daten im externen Zentrale-System bestimmt dessen Betreiber.
  • Session-Daten: Das technisch notwendige Session-Cookie gilt bis zu 30 Tage, wird bei Logout bzw. Kontolöschung ungültig und kann durch administrative Sitzungsbeendigung früher widerrufen werden.

6. Cookies, lokale Speicherung und Offline-Modus

Die Anwendung verwendet ausschließlich technisch notwendige Cookies bzw. Browser-Speicher. Das Session-Cookie dient der Anmeldung. In localStorage werden unter anderem Spracheinstellung, der Status des Datenschutz-Banners, Speicher-Konfiguration und lokale Benachrichtigungs-/Lesestände gespeichert. Diese Einträge werden nicht für Werbung verwendet.

Der Prüf-Wizard kann ohne Verbindung weiterarbeiten. Dafür speichert der Browser laufende Prüfentwürfe (einschließlich der eingegebenen Kunden-, Fahrzeug-, Prüf- und ggf. Signaturdaten) sowie aufgenommene Foto-Blobs vorübergehend in einer lokalen IndexedDB-Datenbank. Die Daten verlassen das Gerät erst beim späteren Upload bzw. der Synchronisierung. KI-/OCR-Aufgaben werden nicht lokal ausgeführt, sondern nach der Wiederverbindung nachgeholt. Der lokale Speicher ist nicht gegen andere Personen mit Zugriff auf dasselbe Endgerät geschützt; das Gerät sollte daher selbst gesperrt und geschützt werden.

7. KI-/OCR-Verarbeitung

Die automatische Erkennung ist optional und wird nur nach einer entsprechenden Aktion gestartet. Je nach Funktion werden Fotos von Zulassungsscheinen, Typenschildern oder Gasgeräten an die OpenAI-API übermittelt, dort maschinell ausgewertet und als erkannte Felder bzw. Vorschläge an die Anwendung zurückgegeben. Die Prüfer:innen sollten nur das für die Erkennung erforderliche Motiv fotografieren und insbesondere keine unnötigen Personen, Kennzeichen oder sonstigen Dokumente mit abbilden. Das Ergebnis wird nur dann Bestandteil einer Prüfung, wenn es übernommen und gespeichert wird.

8. Reichweitenmessung

Zur bedarfsgerechten Verbesserung des Angebots werden Seitenaufrufe als cookielose First-Party-Statistik auf dem eigenen Server erfasst. Die IP-Adresse und der rohe User-Agent werden nur vorübergehend zur Ableitung verarbeitet und nicht gespeichert. Gespeichert werden ausschließlich normalisierte Seitenpfade, grobe Geräte- und Browserklasse, lokal aus der IP abgeleitetes Herkunftsland, erlaubte Herkunftsdomain-/Kampagnen-Kategorien, Verweildauer und ein täglich wechselnder, nicht rückrechenbarer HMAC-Besucherwert. Ein zufälliger Ereigniswert dient nur dazu, die Verweildauer dem jeweiligen Aufruf zuzuordnen.

Es werden keine Werbeprofile erstellt und keine Analyse-Dienste Dritter eingebunden. Die Statistikdaten werden nach 14 Monaten automatisch gelöscht. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer datensparsamen Reichweitenmessung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), soweit keine Einwilligung gesetzlich erforderlich ist.

9. Technische und organisatorische Maßnahmen

  • Übertragung: Sämtliche Anwendungsübertragungen erfolgen über TLS (HTTPS).
  • Verschlüsselung: Digitale Unterschriften und gespeicherte SMTP-Zugangsdaten werden mit AES-256-GCM verschlüsselt. Schlüssel und Secrets liegen außerhalb der Datenbank in geschützten Server-Umgebungsvariablen.
  • Integrität: Archivierte PDFs werden mit SHA-256 und HMAC-SHA-256 abgesichert. Vor der Auslieferung werden Signatur und Datei-Fingerabdruck geprüft; bei einer Abweichung wird die Datei nicht ausgeliefert.
  • Passwörter: Passwörter werden ausschließlich als bcrypt-Hash gespeichert.
  • Zugriffsschutz: Session-Cookie, Benutzer-/Organisations-Scopes, Rollenprüfung, CSRF-/Origin-Prüfung, Sicherheits-Header und Rate-Limits schützen die Anwendungszugriffe.

10. E-Mail-Versand

Beim Versand eines Prüfberichts werden die ausgewählten Empfänger-Adressen, die im Bericht enthaltenen personenbezogenen Daten und das PDF an den zentralen Maildienst oder — bei eigener Konfiguration — an den individuellen SMTP-Server übermittelt. Erinnerungs-E-Mails enthalten nur die für den Hinweis erforderlichen Kunden-, Fahrzeug- und Bauteilangaben. Eine Weitergabe zu Werbezwecken erfolgt nicht.

Der archivierte Bericht kann zusätzlich ohne Anmeldung über die Plakettennummer bzw. den QR-Code als PDF abgerufen werden. Dieser öffentliche Abruf ist ratengelimitiert und wird vor der Auslieferung auf Ablauf und Integrität geprüft. Die Plakettennummer sollte daher nur an die Auftraggeber:in bzw. kontrollierende Stellen weitergegeben werden.

11. Fehler- und Audit-Protokolle

Bei serverseitigen Fehlern und gemeldeten Browserfehlern werden technische Diagnoseangaben wie Zeitstempel, Fehlermeldung, Stack-Trace, Route, HTTP-Status, technische Browserkennung und — wenn vorhanden — der betroffene Benutzerbezug gespeichert. Das Fehlerprotokoll dient ausschließlich der Fehleranalyse, ist auf 1.000 Einträge begrenzt und wird nicht an Sentry oder vergleichbare externe Fehlerdienste übermittelt.

Administrative und sicherheitsrelevante Vorgänge (zum Beispiel An- und Abmeldungen, Benutzer-/Organisationsänderungen, Sitzungsverwaltung, Archivierung und externe Kopien) werden mit Zeitstempel, Aktion, handelndem Konto, Ziel, technischen Metadaten und gegebenenfalls IP-Adresse im internen Audit-Protokoll festgehalten. Der Zugriff ist auf berechtigte Administrator:innen beschränkt. Die Aufbewahrungsfristen richten sich nach Abschnitt 5.

12. Ihre Rechte als betroffene Person

Sie haben im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit, Widerruf einer erteilten Einwilligung sowie auf Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf einem berechtigten Interesse beruhen.

Anfragen richten Sie bitte an: .

Wenn Sie der Auffassung sind, dass die Verarbeitung Ihrer Daten gegen Datenschutzrecht verstößt, können Sie sich bei der Aufsichtsbehörde beschweren — in Österreich bei der Österreichischen Datenschutzbehörde .

13. Sprache und Aktualität

Die rechtlich verbindliche Fassung dieser Datenschutzerklärung ist die deutschsprachige Version. Übersetzungen in andere Sprachen dienen nur der Information. Stand: 30. August 2026 (Aktualisierung: verbindliche Aufbewahrungsfristen, Auftragsverarbeiter und Drittlandübermittlungen).